Facharztpraxis für
Urologie und Uro-Onkologie
Dr. med. Sibylle Eichler

Ärztehaus, Brunnenstraße 160
Ecke Anklamer Straße
10115 Berlin – Mitte

Facharztpraxis für
Urologie und Uro-Onkologie
Dr. med. Sibylle Eichler

Ärztehaus, Brunnenstraße 160
Ecke Anklamer Straße
10115 Berlin – Mitte

Fragen und Antworten

Diese Fragen werden uns oft gestellt:

1. Ist der Urologe ein Männerarzt und damit dem Gynäkologen vergleichbar?

Immer wieder wundern sich männliche Patienten in der Praxis über den hohen Frauenanteil im Wartezimmer. Der Urologe ist jedoch im besten Sinne ein Männerarzt und für Männer tatsächlich mit dem Gynäkologen für die Frau vergleichbar. Weil allerdings der gesamte Harnwegsapparat in den Bereich der Urologie fällt, sind Frauen bei Erkrankungen in diesem Bereich ebenfalls beim Urologen richtig aufgehoben. Einige Erkrankungen, wie Harnwegsinfekte oder Inkontinenz sind bei der Frau sogar häufiger als beim Mann.

2. Was ist beim Besuch des Urologen zu beachten?

Der Patient sollte möglichst mit gefüllter Blase erscheinen, damit eine Urinabgabe möglich ist. Außerdem sollten im Vorfeld eingenommene Medikamente angegeben werden können. Falls vorhanden, bringen Sie bitte Vorbefunde wie Röntgenbilder, Krankenhausentlassungsbriefe und Arztbriefe mit.

3. Mit welcher Wartezeit muss ich rechnen?

Wir führen eine Terminpraxis. Deshalb lassen Sie sich bitte telefonisch einen Termin geben. Dies erleichtert die Organisation und verkürzt die Wartezeiten erheblich. Sollten Sie einmal akut erkrankt sein und deshalb ohne Termin kommen, bitten wir Sie, etwas Geduld mitzubringen. Außerdem empfehlen wir auch bei akuten Beschwerden, bei uns anzurufen, damit wir Ihnen die günstigste Uhrzeit für Ihre Behandlung nennen können. Wenn Sie einen Termin einmal nicht wahrnehmen können, sagen Sie uns bitte frühzeitig Bescheid, damit wir den Termin weitergeben können. Trotz Termin kann es bei Ihrem Besuch aufgrund von Notfällen oder unvorhergesehenen Ereignissen zu Verzögerungen kommen. Bitte haben Sie dafür Verständnis, denn sollten Sie einmal selbst akut erkranken, dann bekommen natürlich auch Sie die intensive Zuwendung des Praxisteams.

4. Wann sollte man zur Vorsorgeuntersuchung?

Die Vorsorgeuntersuchung bei Männern sollte ab dem 45. Lebensjahr einmal jährlich durchgeführt werden. Sie dient dem frühzeitigen Erkennen einer bösartigen Erkrankung von Prostata oder Darm. Die gesetzliche Krankenversicherung beschränkt sich hierbei auf die Tastuntersuchung der Prostata mit dem Finger vom Enddarm her. Je nach Alter einmal im Jahr oder alle zwei Jahre – auf den sogenannten Hämoccult-Test zur Darmkrebsvorsorge. Hierbei kann mithilfe von Testbriefchen für Stuhlproben nicht sichtbares Blut im Stuhl festgestellt werden. Alternativ kann sich der Patient, ab dem 55. Lebensjahr, auch für eine Darmspiegelung entscheiden, die vom Internisten einmal alle 10 Jahre durchgeführt wird. Die Bestimmungen sind recht kompliziert geworden. Die meisten Urologen bezweifeln, dass die Maßnahmen der gesetzlichen Krankenversicherungen im Rahmen der Vorsorge noch ausreichend sind. Sprechen Sie uns an, wir beraten Sie gerne.

5. Was sind IGeL-Leistungen?

IGeL steht für individuelle Gesundheitsleistung und betrifft die ärztlichen Leistungsangebote außerhalb der Krankenversicherung. Diese sind nach der allgemeinen ärztlichen Gebührenordnung zu vergüten und vom Patienten selber zu bezahlen. Neben zahlreichen Maßnahmen zur Vorsorge (z.B. der PSA-Test) und Früherkennung zählen dazu auch Nieren-Blasen-Check, Prostata-Check. Sprechen Sie uns wegen der Einzelheiten an.

6. Wann ist eine Blasenspiegelung notwendig?

Eine Blasenspiegelung (Cystoskopie) muss z.B. bei Verdacht auf das Vorliegen eines Harnblasenkrebses, aber auch im Rahmen der Inkontinenzdiagnostik oder der Blasenentleerungsstörung durchgeführt werden. Bei der Frau ist dies eine einfache und schmerzlose Untersuchung. Auch beim Mann ist dies nach entsprechender Vorbereitung (Anästhesie der Harnröhre), leicht und schonend durchführbar. Meist ist die Angst vor dieser Untersuchung schlimmer als die Untersuchung selber.

7. Wie wird eine Blasenspiegelung durchgeführt?

Bei der Blasenspiegelung (Zystoskopie) wird ein starres oder flexibles Zystoskop durch die Harnröhre in die Harnblase eingeführt. Ein Zystoskop beinhaltet eine Lichtquelle, eine Optik und einen Kanal, über den die Blase mit steriler Flüssigkeit gefüllt werden kann, um sie besser beurteilen zu können. Damit die Spiegelung schmerzfrei durchgeführt werden kann, wird vorher die Harnröhre mit einem Gleitmittel gefüllt, welches ein schmerzstillendes Mittel enthält (Lokalanästhetikum).

8. Welchen Sinn hat die Urinuntersuchung?

Die Untersuchung des Urins gehört zur Basisdiagnostik in der Urologie. Der Urin sollte möglichst steril in der Praxis abgegeben werden. Vor allem bei der Frau ist hier oft die völlig schmerzlose Abnahme mittels eines dünnen, sterilen und biegsamen Katheters notwendig. Durch die Untersuchung des Urins in unserem Labor lassen sich u. a. Nierenerkrankungen erkennen, Infekte nachweisen und daraus Behandlungsmöglichkeiten erschließen.

10. Lässt sich das Internet sinnvoll zur Gesundheitsrecherche nutzen?

Prinzipiell findet man im World Wide Web viele Informationen zu jedem Thema. Gerade im medizinischen Bereich ist jedoch die Fülle der Angebote geradezu riesig und unübersichtlich. Die Qualität der Informationen lässt sich für Nichtmediziner schwierig beurteilen. Trotzdem lohnt es sich, für bestimmte Fragestellungen im Netz zu surfen. Die gewonnenen Erkenntnisse sollten jedoch immer mit dem Arzt des Vertrauens diskutiert werden. Der gute Arzt weiß aufgeklärte Patienten zu schätzen, und der aufgeklärte Patient kann viel leichter ein Arbeitsbündnis mit seinem Arzt eingehen. In unserer Linkliste finden Sie einige ausgesuchte Adressen im Netz die Ihnen – bei aller gebotenen Vorsicht – gute Dienste bei der eigenen Recherche leisten können.

11. Kann ich mich beim Urologen im Bereich Sexualmedizin – Kinderwunsch beraten lassen?

Das menschliche Sexualverhalten ist psychisch, sozial und ethisch geprägt. Die Sexualmedizin beschäftigt sich mit Aspekten, die der Erhaltung und Förderung der sexuellen Gesundheit dienen und bedient sich hierzu auch psychotherapeutischer Interventionen. Sexuelle Störungen können Folge von Paarkonflikten sein. Oft bestehen unbewusst Tabus und es fehlt eine geeignete Paarkommunikation. Die Konflikte haben meist direkte Auswirkungen auf die Paarbeziehung, oft aber auch Wechselwirkungen mit anderen Bereichen des psychosozialen Erlebens. So können sie auch zu Störungen des körperlichen Wohlbefindens beitragen. Paare mit Kinderwunsch können sich vertrauensvoll an unsere Praxis wenden. Die entsprechende Kinderwunschdiagnostik des Mannes ein Spermiogramm führen wir durch.

Arzthelferin Jenny

Telefon: 030 / 44 73 40 80

Unsere Sprechszeiten:

Montag: 14-19 Uhr
Dienstag: 09-13 Uhr
Mittwoch: 09-14 Uhr
Donnerstag: 09-14 Uhr
Freitag: 09-13 Uhr

Und nach Vereinbarung.